Unter Wasser
Es wird besser. In meinem Kopf räume ich auf, mein Büro räume ich auf, mein Leben bleibt im Chaos. Aber ich bin dabei, auch dort für Ordnung zu sorgen. Nicht einfach, keine Frage und sicher die wichtigste Aufgabe. Dabei ist der interne Umzug, die Verlegung des Büros von oben nach unten ein nicht unwichtiger Schritt. Kühler Kopf, den werde ich dort unten haben, selbst dann, wenn es draußen Sonnenstrahlen hagelt. Und mit dem kühlen Kopf werden sich viele Dinge einfacher angehen lassen. Gestern habe ich bereits den ersten Rechner nach unten geschafft, die anderen müssen warten, bis ich den gigantischen Kleiderschrank abgebaut habe. Und dann muss mir O. helfen und die Kabel so verlegen, dass sie nicht mehr zu sehen sind. Furchtbar sind sie, diese elektrischen Schlangen. Eine große Arbeitsplatte werde ich noch kaufen, bin mir aber noch nicht sicher, wie ich sie aufstelle. Aber da wird mich O. sicher auch beraten, der Mann ist in diesen Dingen einfach großartig. Ein Freund, trotz seines schuppigen Sternzeichens.
Und über eben diese Menschen, die im Sternzeichen Fische geboren wurden, habe ich mir in den vergangenen Tagen, ja, fast schon Wochen immer wieder Gedanken gemacht. Eine eigene Welt, abgeschottet von allem anderen. Unter Wasser. Alle andere leben an der Oberfläche, aber diese Menschen sind so spannend, dass ich sie kennen lernen will. Und sie ziehen mich hinein in ihre Welt, unter die Oberfläche, unter Wasser - und dort kann ich nicht atmen. Es geht nicht. Es geht. Nicht. Ich kann dort nicht atmen, ich kann dort nicht bleiben, so schön es auch ist. Und ich weiß, dass es anderen Menschen ähnlich geht - das beste Ypsilon von allen hat mein Mitgefühl, ich weiß ganz genau, wie sie sich fühlt.
Ich wollte noch etwas schreiben, aber das Telefon stoppt meinen Gedankenstrom immer wieder. Das missfällt mir sehr, ich kann es aber nicht ändern. Oh. Jetzt weiß ich es wieder: Trennungen sind grausam, ich mag es nicht. Gar nicht. Und ich musste mich von jemandem verabschieden, der für mich arbeitet. Arbeitete. Schade, aber unumgänglich. Mich macht das traurig, ich bin in dieser Hinsicht auch nicht gut als Führungsperson, ich müsste hart sein und bleiben. Kann ich nicht. Ich fühle mit, suche noch im Gespräch nach anderen Lösungen, als nach der Möglichkeit der Trennung. Verwirrt mich, setzt meinen Kopf außer Kraft, macht mich müde. Das ist nicht meine Welt, das ist nicht das, was ich will, was ich tun möchte. Es könnte einfacher sein, ist es aber nicht. Oh, ich werde damit fertig, keine Frage. Und morgen spreche ich schon mit jemandem, der diese Arbeit übernehmen will. Qualifiziert, freundlich und voller Energie. Veränderungen. Das ist gut, aber die Trennung als zwangsläufiger Schritt zuvor bleibt. Macht mich immer wieder nachdenklich.
Grüße. Ach. Meine Nichten L. und A., die gerade zu Besuch sind und mit großen Augen aufsaugen, was hier geschieht und an das beste Ypsilon von allen, dem ich noch mehr Lächeln schicke. Und noch mehr. An all die kleinen Panzer in meinem Rechner und an meine Katze, die alles weiß und nichts verrät. Und nach Kanada, lächelnd. Allen anderen schicke ich meine geballte Faust und so viel Energie, dass der Tag nach hinten überfällt: Stellt den Fuß auf seinen Brustkorb setzt ein Siegerlächeln auf. Geht doch.
Und über eben diese Menschen, die im Sternzeichen Fische geboren wurden, habe ich mir in den vergangenen Tagen, ja, fast schon Wochen immer wieder Gedanken gemacht. Eine eigene Welt, abgeschottet von allem anderen. Unter Wasser. Alle andere leben an der Oberfläche, aber diese Menschen sind so spannend, dass ich sie kennen lernen will. Und sie ziehen mich hinein in ihre Welt, unter die Oberfläche, unter Wasser - und dort kann ich nicht atmen. Es geht nicht. Es geht. Nicht. Ich kann dort nicht atmen, ich kann dort nicht bleiben, so schön es auch ist. Und ich weiß, dass es anderen Menschen ähnlich geht - das beste Ypsilon von allen hat mein Mitgefühl, ich weiß ganz genau, wie sie sich fühlt.
Ich wollte noch etwas schreiben, aber das Telefon stoppt meinen Gedankenstrom immer wieder. Das missfällt mir sehr, ich kann es aber nicht ändern. Oh. Jetzt weiß ich es wieder: Trennungen sind grausam, ich mag es nicht. Gar nicht. Und ich musste mich von jemandem verabschieden, der für mich arbeitet. Arbeitete. Schade, aber unumgänglich. Mich macht das traurig, ich bin in dieser Hinsicht auch nicht gut als Führungsperson, ich müsste hart sein und bleiben. Kann ich nicht. Ich fühle mit, suche noch im Gespräch nach anderen Lösungen, als nach der Möglichkeit der Trennung. Verwirrt mich, setzt meinen Kopf außer Kraft, macht mich müde. Das ist nicht meine Welt, das ist nicht das, was ich will, was ich tun möchte. Es könnte einfacher sein, ist es aber nicht. Oh, ich werde damit fertig, keine Frage. Und morgen spreche ich schon mit jemandem, der diese Arbeit übernehmen will. Qualifiziert, freundlich und voller Energie. Veränderungen. Das ist gut, aber die Trennung als zwangsläufiger Schritt zuvor bleibt. Macht mich immer wieder nachdenklich.
Grüße. Ach. Meine Nichten L. und A., die gerade zu Besuch sind und mit großen Augen aufsaugen, was hier geschieht und an das beste Ypsilon von allen, dem ich noch mehr Lächeln schicke. Und noch mehr. An all die kleinen Panzer in meinem Rechner und an meine Katze, die alles weiß und nichts verrät. Und nach Kanada, lächelnd. Allen anderen schicke ich meine geballte Faust und so viel Energie, dass der Tag nach hinten überfällt: Stellt den Fuß auf seinen Brustkorb setzt ein Siegerlächeln auf. Geht doch.