Tendenz steigend
Nein-nein, ich habe in der vergangenen Nacht nicht viel geschlafen. Zunächst wollte ich noch einen Eintrag verfassen, habe mich dann aber beherrscht, war ein wenig böse auf mich selbst, dass ich nicht Wort halten kann. Nicht einmal einschlafen kann ich. Und nun? Ja, nun bin ich plötzlich in einer seltsamen Stimmung. Seltsam. Sehr seltsam, weil ich voller positiver Energie, voller kräftiger Gedanken bin. Das Leben ist wie ein Stück Papier und ich habe Buntstifte in allen erdenklichen Farben. Das fiel mir heute Morgen ein und ich bin von diesem Satz angetan. Der Sinn des Lebens. Alles muss immer einen Sinn, eine Erklärung haben und am Ende reichen die Erklärungen nicht aus, macht alles keinen Sinn. Mein Lieblingssatz in den synchronisierten Hollywood-Filmen: "Das ergibt alles keinen Sinn." Nein, das muss es auch nicht. Einfach malen. Mit Buntstiften. Darauf spucken und alles verwischen. Neue Farben, radieren, wieder neue Farben. Vielleicht entsteht ein Bild, das jeder erkennt, vielleicht sind es nur Farben und Formen. Eine Lieblingsfarbe. Vielleicht auch nicht. Und der Gedanke gefällt mir. Einfach. Bereits seit mehreren Stunden, was für eine Konstanz in meinem Leben.
Ob ich nicht auch. Ob denn nicht auch ich. Irgendwann. Wenn die Richtige kommt. Ob denn dann nicht auch ich. Mal. Eventuell. An eine Bindung. Denke. So oder so ähnlich formulierte sie es. Am Telefon. Ich war entzückt und belustigt. Wirklich. Die Frage ist spannend und ich kann sie immer wieder neu beantworten, weil sich die Dinge in meinem Leben immer wieder anders entwickeln. Vielleicht. Irgendwann. Wenn ich satt bin. Wenn ich satt bin, dann mag ich auch nichts mehr essen, dann glaube ich, dass ich nie wieder essen kann. Bis zum nächsten Tag, an dem ich wieder hungrig bin. Furchtbar, niemals satt. Vielleicht ja doch, irgendwann. Ich wünsche es mir manchmal, beständig zu sein. Aber ich bin mir sicher, dass in dieser Beständigkeit alles zum Erliegen kommen wird. Stillstand. Keine Bewegungen mehr. Im Kopf. Mit dem Kopf. Im Herz. Mit dem Herz. Nein, nicht jetzt, ich kann es nicht. Aber ich wünsche es mir. Ein Zwiespalt, in den ich rutsche. Schwierig.
Und jetzt mache ich eine Pause. Zum Denken und zum Schlafen. Mein freier Tag, heute. Dennoch gibt es wieder Grüße: An A., die sich Sorgen macht - aber es ist alles in Ordnung. Und an S. und K., die jetzt durch das Land des schlechten Geschmacks reisen und die vielleicht unanständige Dinge tun. Und an Ferrero für die Herstellung von Nutella: Ich brauche wieder mehr davon, lasst die Supermärkte in meiner Umgebung aufrüsten. Vielleicht bin ich deswegen so positiv gestimmt.
Ob ich nicht auch. Ob denn nicht auch ich. Irgendwann. Wenn die Richtige kommt. Ob denn dann nicht auch ich. Mal. Eventuell. An eine Bindung. Denke. So oder so ähnlich formulierte sie es. Am Telefon. Ich war entzückt und belustigt. Wirklich. Die Frage ist spannend und ich kann sie immer wieder neu beantworten, weil sich die Dinge in meinem Leben immer wieder anders entwickeln. Vielleicht. Irgendwann. Wenn ich satt bin. Wenn ich satt bin, dann mag ich auch nichts mehr essen, dann glaube ich, dass ich nie wieder essen kann. Bis zum nächsten Tag, an dem ich wieder hungrig bin. Furchtbar, niemals satt. Vielleicht ja doch, irgendwann. Ich wünsche es mir manchmal, beständig zu sein. Aber ich bin mir sicher, dass in dieser Beständigkeit alles zum Erliegen kommen wird. Stillstand. Keine Bewegungen mehr. Im Kopf. Mit dem Kopf. Im Herz. Mit dem Herz. Nein, nicht jetzt, ich kann es nicht. Aber ich wünsche es mir. Ein Zwiespalt, in den ich rutsche. Schwierig.
Und jetzt mache ich eine Pause. Zum Denken und zum Schlafen. Mein freier Tag, heute. Dennoch gibt es wieder Grüße: An A., die sich Sorgen macht - aber es ist alles in Ordnung. Und an S. und K., die jetzt durch das Land des schlechten Geschmacks reisen und die vielleicht unanständige Dinge tun. Und an Ferrero für die Herstellung von Nutella: Ich brauche wieder mehr davon, lasst die Supermärkte in meiner Umgebung aufrüsten. Vielleicht bin ich deswegen so positiv gestimmt.