Löwenzart
Ein weicher Tag, ich fühle mich wohl. Immer noch, obschon mittlerweile Samstag ist und ich immer noch nicht einschlafen kann. Und meine Augen brennen. Und meine Muskeln schmerzen. Aber ich will ein paar Gramm abnehmen, meiner Eitelkeit frönen und dazu gehört ein wenig Leid. Und ich bin es auch leid, dass ich keine Süssigkeiten im Haus habe, mein Gesundheitswahn treibt seltsame Blüten. Sehr seltsame Blüten. Ich speise beim amerikanischen Schnellversorger inklusive Pommes Frites und einer Cola, verweigere mir aber Schokolade und Weingummis. Das ist wirklich sonderbar, ich muss schon sagen. Morgen gehe ich einkaufen und belehre mich eines Besseren, morgen schlage ich wieder hemmungslos zu. Es ist nur schade, dass ich momentan kein Fleisch essen mag, denn diese entzückenden Stickados von Aoste reizen mich doch sehr. Gelüste - und doch bin ich heute kontrolliert, warm und weich. Und plötzlich ganz müde. Bin ich. Noch so viel zu tun. Nein. Müde. Mir. Fallen die Augen. Zu. Es ist schon spät.
Noch rasch ein paar Grüße: An die Verkäuferin bei Karstadt, die zu meiner Belustigung es nicht fertig brachte, die Stoppuhr in die vorgefertigte Plastikschale zu drücken. An den gestikulierenden Taxifahrer, dem ich schon heute Nachmittag freundlich zurück gewunken habe. Und an das beste Ypsilon von allen, in der Hoffnung, dass sie bald gesund wird.
Noch rasch ein paar Grüße: An die Verkäuferin bei Karstadt, die zu meiner Belustigung es nicht fertig brachte, die Stoppuhr in die vorgefertigte Plastikschale zu drücken. An den gestikulierenden Taxifahrer, dem ich schon heute Nachmittag freundlich zurück gewunken habe. Und an das beste Ypsilon von allen, in der Hoffnung, dass sie bald gesund wird.