Thunfisch im Schnee
An dem Stein im Magen bin ich heute selbst Schuld: Zum einen liegt dort der Gyros, den ich gestern mit B. einatmete, zum anderen eine Dose Thunfisch in Öl. Ohne das Blech, ich bin kein Zirkuskünstler. Und der Stein ist sicher eine großartige Sache für, äh, Steinologen - wir fällt das Wort nicht ein, na, ich nehme mal an, Geologen. Ja, genau. Für die wäre dieser Stein toll, mich macht er müde. Gute Nacht.
Nein-nein, ich bin ja noch da. Ich habe auch noch so viel zu tun, bin aber dennoch müde. Zähne zusammen und Augen offen halten, ich trinke Kaffee und versuche mein Bestes. Ist nicht leicht heute, ich könnte stundenlang schlafen. Vielleicht, Nein. Aber Lust, hm, ja, Lust habe ich keine. Im Bett bleiben, mit dem Kopf unter der Decke und nichts tun. Zwei Tage. Hrmpf. Höre ich, nein, lese ich da ein leichtes Jammern? Na, ist das erlaubt? Ja, ist es, ich finde ich darf mal wieder jammern, ich habe so viel getan in den vergangenen Wochen. So viel. Und kommt noch so ein Hirntoter und erklärt, ich würde nicht genug arbeiten. Sicher. Neunmalkluge, die ihren freien Tage nehmen können und nicht über den Rand der Müsli-Schüssel hinausblicken können. Zu allem Überfluss ist der Mann auch noch eben jener Chefredakteur, der es nicht für nötig hält, mir zu sagen, dass ich nicht mehr für ihn arbeite. Aha. Kommunikationsnieten aller Zeitungen vereinigt euch, ich bin entsetzt, entgeistert und enttäuscht. Eine schöne Kombination, finde ich. Und dann, wenn man mich weiter auf den Abgrund zutreibt, dann bin ich am besten. Macht nur weiter so, meine Zeit kommt, ich kann sie schon fühlen. Inga auch, obwohl ihr ein wenig kalt ist, aber sie genießt wie ich das weiße Wetter und lacht denen ins Gesicht, die mit dem Finger auf mich zeigen. Gut, dass es Inga gibt, schließlich ist sie die einzige, die ich regelmäßig begrüße, wenn ich nach Hause komme. Und schließlich begrüßt sie auch mich. Die Konstant in meinem Leben - aber was hat sie in diesem Absatz zu suchen? Ich glaube, ich wollte mich kurzfristig ablenken und das ist mir gelungen. Ich weiß gar nicht mehr, warum ich mich aufgeregt habe. Pah. Danke Inga.
Pu, Warm ist mir nun auch noch, sicher die Müdigkeit. Dafür habe ich jetzt die Musik lauter gedreht und lasse mich mal von meinem Freund Gary inspirieren. Nebenbei arbeite ich weiter, schreibe diesen Tagebucheintrag und versuche eine CD zu brennen. Na, der König wird sich freuen und ich mich auch. Glaube ich. Und jetzt ist Schluss hier, bei der Bildbearbeitung muss ich mich mal ein wenig konzentrieren. Auf eine Sache. Nicht immer alles gleichzeitig, Herr Sengbusch, es gehen schon keine Sekunden verloren. Manchmal aber doch, glaube ich.
Grüße an das kleine A. auf die Insel, einfach mal so. Und wenn ich schon mal da bin, dann auch an M. in London. So. An AltA und die gute Laune, an B. und das Gekicher und an meine Katze und ihren Hunger. Außerdem an meine Müdigkeit und an den Schnee. Ja, so will ich das. Danke. Der knirschende Schnee hört sich bedrohlich an, aber das gefällt mir deutlich besser als das subtile Gluckern und Schmatzen des Bodens nach dem Dauerregen. Ich rufe die Welt zum Knirschen auf, die Zähne bleiben aber ruhig. Bitte.
Nein-nein, ich bin ja noch da. Ich habe auch noch so viel zu tun, bin aber dennoch müde. Zähne zusammen und Augen offen halten, ich trinke Kaffee und versuche mein Bestes. Ist nicht leicht heute, ich könnte stundenlang schlafen. Vielleicht, Nein. Aber Lust, hm, ja, Lust habe ich keine. Im Bett bleiben, mit dem Kopf unter der Decke und nichts tun. Zwei Tage. Hrmpf. Höre ich, nein, lese ich da ein leichtes Jammern? Na, ist das erlaubt? Ja, ist es, ich finde ich darf mal wieder jammern, ich habe so viel getan in den vergangenen Wochen. So viel. Und kommt noch so ein Hirntoter und erklärt, ich würde nicht genug arbeiten. Sicher. Neunmalkluge, die ihren freien Tage nehmen können und nicht über den Rand der Müsli-Schüssel hinausblicken können. Zu allem Überfluss ist der Mann auch noch eben jener Chefredakteur, der es nicht für nötig hält, mir zu sagen, dass ich nicht mehr für ihn arbeite. Aha. Kommunikationsnieten aller Zeitungen vereinigt euch, ich bin entsetzt, entgeistert und enttäuscht. Eine schöne Kombination, finde ich. Und dann, wenn man mich weiter auf den Abgrund zutreibt, dann bin ich am besten. Macht nur weiter so, meine Zeit kommt, ich kann sie schon fühlen. Inga auch, obwohl ihr ein wenig kalt ist, aber sie genießt wie ich das weiße Wetter und lacht denen ins Gesicht, die mit dem Finger auf mich zeigen. Gut, dass es Inga gibt, schließlich ist sie die einzige, die ich regelmäßig begrüße, wenn ich nach Hause komme. Und schließlich begrüßt sie auch mich. Die Konstant in meinem Leben - aber was hat sie in diesem Absatz zu suchen? Ich glaube, ich wollte mich kurzfristig ablenken und das ist mir gelungen. Ich weiß gar nicht mehr, warum ich mich aufgeregt habe. Pah. Danke Inga.
Pu, Warm ist mir nun auch noch, sicher die Müdigkeit. Dafür habe ich jetzt die Musik lauter gedreht und lasse mich mal von meinem Freund Gary inspirieren. Nebenbei arbeite ich weiter, schreibe diesen Tagebucheintrag und versuche eine CD zu brennen. Na, der König wird sich freuen und ich mich auch. Glaube ich. Und jetzt ist Schluss hier, bei der Bildbearbeitung muss ich mich mal ein wenig konzentrieren. Auf eine Sache. Nicht immer alles gleichzeitig, Herr Sengbusch, es gehen schon keine Sekunden verloren. Manchmal aber doch, glaube ich.
Grüße an das kleine A. auf die Insel, einfach mal so. Und wenn ich schon mal da bin, dann auch an M. in London. So. An AltA und die gute Laune, an B. und das Gekicher und an meine Katze und ihren Hunger. Außerdem an meine Müdigkeit und an den Schnee. Ja, so will ich das. Danke. Der knirschende Schnee hört sich bedrohlich an, aber das gefällt mir deutlich besser als das subtile Gluckern und Schmatzen des Bodens nach dem Dauerregen. Ich rufe die Welt zum Knirschen auf, die Zähne bleiben aber ruhig. Bitte.